Das Kunsthistorische Museum in Wien bietet barrierefreie Führungen an

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Neues Kultur-Angebot für gehörlose Menschen
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Im Kunsthistorischen Museum in Wien gibt es ab Oktober barrierefreie Führungen. Menschen mit Seh-Behinderungen können an Tast-Führungen teilnehmen. Für Menschen mit Hör-Behinderungen gibt es Führungen mit Gebärden-Sprache. Für Menschen mit Lern-Schwierigkeiten gibt es Führungen in einfacher Sprache.
Die Führungen dauern rund eine Stunde. Sie sind jeden Freitag um 15.00 Uhr. Der Eintritt kostet auch für Begleit-Personen nichts. Aber man muss seinen Behinderten-Ausweis vorzeigen.
Erklärung: Barriere-Freiheit
Barrieren sind Hindernisse. Viele Menschen haben jeden Tag mit Barrieren zu tun. Für Rollstuhl-Fahrer sind Stufen Barrieren. Deshalb können Rollstuhl-Fahrer nur schwer in Gebäude hinein. Daher werden für sie Rampen gebaut. So kommen sie leichter in Gebäude hinein.
Für blinde Menschen ist Barriere-Freiheit, wenn man ihnen zum Beispiel Dinge mit gesprochenen Worten beschreibt.
Erklärung: Gebärden-Sprache
Gebärden-Sprache ist eine Sprache. Sie wird aber nicht mit dem Mund gesprochen. Gebärden-Sprache wird mit Hand-Bewegungen gezeigt. So kann man verschiedene Wörter und Buchstaben zeigen.
(APA)
Foto: APA
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