Wegen Ibiza-Video kam es zum Streit zwischen ÖVP und FPÖ

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Es sorgte für große Aufregung
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Das sogenannte Ibiza-Video wurde vor rund zwei Wochen von deutschen Medien im Internet veröffentlicht. Es sorgte für große Aufregung. Heinz-Christian Strache trat daraufhin als Vize-Kanzler und FPÖ-Chef zurück. Johann Gudenus verließ sogar die FPÖ.

Die FPÖ bildete zu diesem Zeitpunkt mit der ÖVP die Regierung von Österreich. Die ÖVP forderte, dass auch FPÖ-Innenminister Herbert Kickl zurücktritt. Die Begründung der ÖVP war, dass Kickl als Innenminister für die Ermittlungen zu dem Video zuständig gewesen wäre. Es geht nicht, dass ein Innenminister gegen Mitglieder seiner Partei ermittelt, sagte die ÖVP. Man könnte dem Innenminister nämlich vorwerfen, dass er parteiisch ermittelt.

Doch die FPÖ wollte nicht, dass Kickl zurücktritt. Sie sagte, er hatte ja nichts mit dem Video zu tun.


+++ Dieser Nachrichtenüberblick ist in leicht verständlicher Sprache verfasst. Zielgruppe sind in erster Linie Menschen mit Leseschwächen. Es handelt sich um ein Pilotprojekt der Apa in Zusammenarbeit mit dem Grazer Unternehmen capito. +++
(APA)
Foto: APA
Video: APA