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Mehr Sexappeal für die Post

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Neue Uniformen von Stardesignerin
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Mehr Sexappeal für die Post - dafür sollen die neuen Uniformen der Modemacherin Marina Hoermanseder sorgen.

Für rund 8.500 ZustellerInnen und 2.200 FilialmitarbeiterInnen hat die Wienerin die neue Dienstkleidung in den Farben Gelb und Schwarz designt. Am Mittwoch wurde sie von den Postlerinnen und Postlern selbst auf dem Laufsteg präsentiert.

Marina Hoermanseder, Modedesignerin: "Das ist für mich einfach etwas ganz anderes. Es ist nicht nur dieses Laufsteg und es muss am Laufsteg perfekt aussehen und dann hinter mir die Sinnflut, sondern es geht um die Mitarbeiter, es geht darum, dass sie funktional ist, dass die Menschen - einerseits muss es praktisch sein, aber auch - das auch mit Stolz tragen, dass sie in dem Fall bei der Post arbeiten. Das ist für mich einfach so eine Herausforderung jedes Mal und einfach etwas anderes. Das ist erfrischend."

Georg Pölzl, Generaldirektor der österr. Post: "Aber natürlich ist auch das Aussehen und Gefühl ganz entscheidend. Denn unsere 12.000 Postlerinnen und Postler sind unsere Schnittstelle, unser Gesicht nach außen, unser Gesicht zum Kundne und deswegen ist es wichtig, wie sie sich verhalten, aber auch wie sie auftreten und die Kleidung tragt in vielerlei Hinsicht positiv dazu bei, weil sie sich wohlfühlen sollen darin und das soll sie motivieren. Sie sollen aber auch gut aussehen."

Von der Short bis zur Winterjacke - acht Looks in Knallgelb mit Stepeldesign hat Hoermanseder kreeirt - dazu arbeitete sie selbst einen Tag bei der Post.

Hoeranseder: "Eigentlich sind wir ziemlich schnell gewesen im Timing, also wir arbeiten auf Hochtouren seid einem halben Jahr jetzt daran und ich habe ja ganz am Anfang gesagt: Ich möchte den Auftrag unbedingt machen, aber unter der Bedingung, dass ich einen Tag bei der Post mitarbeiten kann. Und da habe ich halt echt gelernt, was es heißt Briefzusteller zu sein. Als ich um sechs Uhr in der Früh bei minus zehn Grad im Dezember und im Paketzentrum Hernals mit kompletter Montur Briefe ausgetragen habe und dann noch in der Filiale und ich habe einfach verstnden: der Mitarbeiter steht im Vordergrund, es geht wirklich um die Vereinfachung des Alltages. Wir haben also wirklich so kleine Gimmicks (=Zugabe) wie zum Beispiel die Kapuze kann man an die Kappe anklippen, damit sie bei Wind und Wetter nicht wegfliegt."

Bis die neuen Post-Uniformen im ganzen Land zu sehen sind, dauert es noch etwas. Pölzl: "Es gibt jetzt einmal den Tragetest, das sind ausgewählte Regionen, die mit der Kleidung ausgestattet werden, das sind noch immer Prottypen oder Halb-Prototypen. Es geht ja darum die Funktionalität, die Materialien noch einmal zu testen und sie werden dann österreichweit ausgerollt. Das wird circa in sechs Monaten passieren."

Für Marina Hoermanseder ist dies, nach der AUA, der zweite Großauftrag für Corporate-Design in Österreich. Die Stardesignerin kann sich vorstellen weiter in diesem Bereich tätig zu sein.
(APA)
Foto: APA
Video: APA

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