Am 8. März ist Frau­en­tag

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Es gibt noch immer keine vollkommene Gleichberechtigung
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Der 8. März ist für Frauen ein besonderer Tag, denn es ist der Internationale Frauentag, der oft auch "Weltfrauentag" genannt wird. Der Tag ist ein Symbol für die Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau. Dieser Tag wurde vor über 100 Jahren ins Leben gerufen. Überall auf der Welt finden viele Aktionen und Demonstrationen von Menschen statt, die sich für mehr Gerechtigkeit für Frauen einsetzen.
Im Jahr 1911 wurde in einigen Ländern Europas der erste Frauentag gefeiert. Heutzutage haben Männer und Frauen in Österreich dieselben Rechte. Doch obwohl sich vom ersten Weltfrauentag bis heute sehr viel getan hat, kann man auch in noch immer nicht von einer vollkommenen Gleichbehandlung sprechen. Frauen erhalten im Durchschnitt weniger Gehalt als Männer, selbst wenn sie die gleiche Arbeit machen.
In anderen Ländern der Welt gibt es allerdings viel stärkere Ungerechtigkeiten. Beispielsweise dürfen Frauen in einigen arabischen Staaten noch immer nicht wählen. Sie können also keinen Einfluss auf die Politik in ihrem Land nehmen. Auch im privaten Bereich werden Frauen in vielen Ländern stark unterdrückt. Auf solche und andere Ungerechtigkeiten sollte natürlich nicht nur am Weltfrauentag aufmerksam gemacht werden.

Schon gewusst?
#MeToo ist eine immer noch aktuelle Bewegung in sozialen Netzwerken. Frauen, die #MeToo (deutsch: Ich auch) teilen, bekennen, dass sie von Männern sexuell belästigt wurden. Vor allem in der Hollywood-Filmbranche hat das große Skandale ausgelöst, einige Männer haben daraufhin ihren Job verloren. Mit #MeToo machen Frauen darauf aufmerksam, dass es im Job Gewalt und sexuelle Übergriffe auf Frauen gibt.
(aj)
Foto: Siegfried Fries / pixelio.de
Video: Gebärdenwelt