Frauen und (fehlende) Gleichberechtigung

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Der Equal Pay Day war 2019 am 26.02
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„Männer und Frauen sind gleichgestellt“ – so steht es in der österreichischen Verfassung. Das heißt, dass Männer und Frauen die gleichen Möglichkeiten in der Ausbildung, im Beruf und im Privatleben haben sollen. Man spricht auch von „Gender Mainstreaming“. Trotzdem gibt es weiterhin Bereiche, in denen Frauen benachteiligt werden, zum Beispiel am Arbeitsmarkt.
In vielen Ländern verdienen Frauen durchschnittlich um einiges weniger als Männer. Man spricht von einem sogenannten „Gender Pay Gap“, also einem „Lohnunterschied zwischen den Geschlechtern“. Zu einem Teil liegt dieser Unterschied daran, dass Frauen öfter in Berufen tätig sind, die schlechter bezahlt sind oder öfter nur Teilzeit arbeiten. Diese Ursachen sollen durch Initiativen zur Förderung von Frauen in technischen Berufen und Unterstützung in der Kinderbetreuung behoben werden.
Aber auch, wenn man Frauen und Männer vergleicht, die eine ähnliche Ausbildung haben und dieselbe Arbeit verrichten, zeigt sich dasselbe Bild: Frauen verdienen deutlich weniger.
Wie groß dieser Unterschied in Österreich ist, zeigt ein kleines Beispiel:
Nehmen wir an, ein Mann verdient 20 Euro brutto pro Stunde. Eine Frau, die ähnlich ausgebildet ist, bekommt für die gleiche Arbeit knapp 3 Euro weniger pro Stunde bezahlt. Für diesen Unterschied gibt es keine Erklärung.

Text:www.demokratiewebstatt.at
(ep)
Foto: Rike / pixelio.de
Video: Gebärdenwelt