Erfindungen und Behinderung: Beitrag behinderter Menschen zu Erfindungen

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Die Erfindungen sind aus der heutigen Zeit nicht mehr wegzudenken
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Eine ganze Reihe von Erfindungen oder Entwicklungen wurden durch behinderte Menschen inspiriert oder durch sie vorgenommen.
So waren viele vor allem für gehörlosen bzw. schwerhörige Menschen gedacht. Zum Beispiel entstand das Telefon durch den Erfinder Alexander Bell, dessen Mutter schwerhörig war. Sie inspireierte in zu der Idee, Töne in elektrische Impulse zu verwandeln und über Distanzen zu übertragen.

SMS(Short Message Service) entwickelte der Finne Matti Makonen in den 90ern, damit gehörlose Perssonen untereinander und mit hörenden Personen kommunizieren konnten, wohl nichtsahnend, dass sie fast genau so wichtig werden würde wie das eigentliche Telefonieren.

Als die ersten Internet- und E-Mail-Protokolle entwickelt wurden, war der schwerhörige, heute 75-jährige Vinton Cerf selbst, aktiv daran beteiligt, da er nämlich mit seiner gehörlosen Frau via E-Mail kommunizieren wollte.

Der Videotext oder auch Teletext wurde 1974 von Mitarbeitern der BBC entwickelt. Sie suchten nach einer Möglichkeit, zu- und abschaltbare Untertitel für gehörlose und schwerhörige Menschen auf dem Fernseher anzuzeigen. Schnell kam heraus, dass nicht nur Untertitel, sondern ganze Seiten mit Text übermittelt werden konnten.
(ERSR)
Foto: Gebärdenwelt
Video: Gebärdenwelt