Sozialministerium feiert seinen 100. Geburtstag

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Der Mensch müsse im Mittelpunkt des politischen Handelns stehen
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Das Sozialministerium hat am Montag seinen 100. Geburtstag gefeiert. Während vor der Tür Gewerkschafter gegen die aktuelle Sozialpolitik protestierten, feierten bei einer Festveranstaltung im Museum für Angewandte Kunst Mitglieder der Bundesregierung mit Vizekanzler Heinz-Christian Strache (FPÖ) an der Spitze sowie fast alle noch lebenden Sozialminister der Zweiten Republik das Jubiläum.

Die derzeitige Sozialministerin Beate Hartinger-Klein (FPÖ) betonte, dass die Menschen heute im Notfall auf ein gut funktionierendes soziales Sicherheitsnetz vertrauen können. Dieses dürfe aber "nicht überstrapaziert" werden. Es müsse für die Kinder und Enkel gesichert werden, deshalb müsse man es "mit Augenmaß" erhalten und weiterentwickeln. Man müsse die Finanzierung sichern und die Treffsicherheit gewährleisten. Für Hartinger-Klein sind in der Sozialpolitik zwei Faktoren besonders wichtig: Die Existenzsicherung und die Investitionen in die Zukunft. Bei letzterem nannte sie die Digitalisierung als besondere Herausforderung, die zu einem gesellschaftlichen Wandel und zu neuen Arbeitsformen und Berufsbildern führe. Die Sozialministerin will dabei alles daran setzen, die Rechte der Arbeitnehmer zu bewahren und den modernen Gegebenheiten anzupassen. Der Mensch müsse im Mittelpunkt des politischen Handelns stehen, es gehe nicht gegeneinander, sondern nur miteinander.
(APA)
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