Tipps für ein plastikfreies Leben

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Plastik ist eine große Belastung für die Umwelt
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National Geographic beschäftigt sich in seiner neuesten Ausgabe mit Plastik und welchen negativen Einfluss der Plastikmüll auf die Umwelt und das Leben von Tier und Mensch hat.
Wir wollen Euch heute ein paar Alternativen zu Plastik zeigen, die Ihr ganz leicht im Alltag umsetzen könnt.

1. Abschminktücher aus Stoffresten
Viele Frauen benutzen jeden Abend Kosmetiktücher um sich abzuschminken, meistens werden diese Abschminktücher nach dem ersten Gebrauch weggeschmissen. Dabei lässt sich das einfach vermeiden. Doch wie? Nehmt zum Beispiel ein altes Stofftuch oder auch ein Handtuch und schneidet es in kleine Teile. Damit könnt Ihr genauso gut Make up beseitigen und das Tuch danach waschen und wiederverwenden.

2. Zahnbürsten
Die meisten von uns verwenden Zahnbürsten aus Plastik. Wer sich dann noch brav an die Vorgaben der Zahnärzte hält, wechselt diese alle 3 Monate. Anstatt also nochmals zu einer Plastik-Zahnbürste zu greifen, sollte man das nächste Mal lieber eine aus Holz wählen. Diese gibt es mittlerweile bei fast jedem Drogeriehandel und der Preis kommt dem der Plastik-Zahnbürsten in den meisten Fällen gleich.

3. Verzichte auf PE, PP, PA und PET
Plastik ist nicht immer sofort sichtbar, in den meisten herkömmlichen Kosmetik Artikeln befindet sich jedoch Polyethylen (PE), Polypropylen (PP), Polyamid (PA) oder Polyethylenterephtalat (PET). Das sind Bestandteile von Mikroplastik, die nicht nur schädlich für die Umwelt sondern auch nicht gut für die Haut sind. Am einfachsten lassen sich diese Stoffe durch Überprüfen der Inhaltsstoffe vermeiden. Lest euch also beim nächsten Einkauf mal durch was Ihr da kauft.

4. To Go Becher selber mitnehmen
Viele Leute gönnen sich in der Früh einen Kaffee To Go bei einer Bäckereikette, meistens werden die Einwegbecher mit einem Plastikdeckel versehen, dies führt zu einer enormen Menge an Müll, der schwer abbaubar ist.
Die meisten dieser Bäckereiketten haben sich aber Gedanken zur Lösung dieses Problems gemacht. Bei Ströck etwa gibt es die sogenannten KeepCups, es handelt sich um einen wiederaufüllbaren Mehrwegbecher, bei dem ihr sogar Rabatt bekommt, wenn Ihr den Kaffee dort hinein füllen lasst.

5. Ohne Plastik-Sackerl einkaufen
Plastik-Sackerl gehören zu den größten Umweltverschmutzern, unsere Ozeane sind voll davon und viele Meereslebewesen sterben, weil sie sich darin verfangen oder sie essen. Dabei lassen sich Plastik-Sackerl sehr leicht vermeiden. Die meisten Supermärkte bieten mittlerweile schon Papier-Sackerl an, diese könnt Ihr gegen einen geringen Aufpreis an jeder Kassa kaufen. Die beste Lösung ist es, wenn Ihr eure eigenen Taschen oder Rucksäcke mitnehmt und dort eure Einkäufe verstaut, so wird kein zusätzlicher Müll produziert.
(ep)
Foto: Erwin Lorenzen / pixelio.de
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