Akademikerball-Organisatoren verstärken Sicherheitsmaßnahmen

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Am 26. Jänner werden 2.500 Ballgäste erwartet
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Die Veranstalter des Akademikerballs haben aufgrund angekündigter Protestaktionen die Sicherheitsmaßnahmen bei der Veranstaltung verstärkt. Man habe in der Hofburg hochauflösende Kameras mit Gesichtserkennung installiert, sagte Organisator Udo Guggenbichler im Gespräch mit der APA. Ein Grund ist die Ankündigung der satirischen "Burschenschaft Hysteria", die Mitternachtseinlage zu gestalten.
Sorgen bereitet Guggenbichler, dass die Exekutive in diesem Jahr eine "deutlich höhere Gewaltbereitschaft" erwartet als in jenen zuvor - vor allem die Tatsache, dass auch in Ländern wie Deutschland, Italien, der Slowakei, Tschechien und Ungarn bereits mobilisiert werde. "Ich gehe aber davon aus, dass die Polizei alles im Griff hat", meinte Gugenbichler. "Nichts gegen eine Demonstration, aber wir brauchen keine Gewalt".
Ein Grund für die Aufrüstung ist die Ankündigung der "Burschenschaft Hysteria". Via Facebook werden Karten für den Akademikerball verlost, weiters heißt es: "Auch die Mitternachtseinlage wird von der Hysteria gestaltet." Guggenbichler kritisierte, dass das satirische Projekt, welches die Autorin Stefanie Sargnagel ins Leben gerufen hatte, von der Gemeinde Wien mit öffentlichen Fördermitteln unterstützt werde.
Spekulationen gab es zuletzt über das mögliche Erscheinen des russischen Ultranationalisten Alexander Dugin. Laut derstandard.at soll dieser einen Tag vor dem Ball zu einem Vortrag in Wien sein. "Der Name scheint nicht auf", meinte Guggenbichler dazu. Allerdings sei es natürlich möglich, dass dieser als Begleitung eines Kartenkäufers komme. Handhabe dagegen habe man allerdings ohnehin nicht. Auch der Festredner des Balls wird noch nicht offiziell bekannt gegeben. Traditionell übernimmt diese Rolle ein im rechten politischen Spektrum angesiedelter Hochschulprofessor oder Rektor.
(ep)
Foto: Gebärdenwelt
Video: Gebärdenwelt