Sendung ohne Barrieren Nr. 43

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Frischer Wind beim Österreichischen Behindertenrat
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Gabriele Sprengseis: "Mein Name ist Gabriele Sprengseis. Ich bin die Geschäftsführerin des Österreichischen Behindertenrates. Wir sind hier in unserem neuen Büro; und neu ist auch das Stichwort, weil bei uns ist Vieles neu. Am 11. Mai sind wir von der Österreichischer Arbeitsgemeinschaft für Rehabilitation zum Österreichischen Behindertenrat geworden. Ich persönlich bin auch relativ neu. Wir haben auch einen neuen Präsidenten, Herbert Pichler. Einige Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sind in Pension gegangen, d.h., es gibt auch neue Kolleginnen und Kollegen. Und wir haben einen neuen Bürostandort, wir sind übersiedelt hierher in den 10. Bezirk, Favoritenstraße 111. Das ist direkt bei der U 1 Reumannplatz, also mit öffentlichen Verkehrsmitteln sehr gut erreichbar. Auch der Bahnhof ist nicht weit. Das ist für uns sehr wichtig, weil es viele Mitglieder gibt, die zu uns aus den Bundesländern zu diversen Sitzungen kommen. Wir haben einen großen Besprechungsraum, so sich alle möglichen Gruppen zu den verschiedensten Themen treffen und wo wir unsere Arbeit machen."

Fritz Rücker: "Mein Name ist Fritz Rücker und ich bin zuständig für den Euro key beim Österreichischen Behindertenrat. In den neuen Räumen gibt es das Büro für den Euro key, wo jährlich an die 5000 Schlüssel vergeben werden. Benützen kann man den Schlüssel an circa 2040 Standorten. Der Euro key sperrt barrierefreie WCs, Lifte und Parkanlagen. Der Euro key ist nur beim Österreichischen Behindertenrat zu beziehen."

Herbert Pichler: "Wir befinden uns hier in den neuen Räumlichkeiten des Österreichischen Behindertenrates. Was ich als sehr spannende empfinde, dass das ja eigentlich Räumlichkeiten sind als Orte des Zusammenkommens. Das zeigt sich, indem wir direkt an der U-Bahn-Station Reumannplatz sind beziehungsweise nahe eines Marktes, der auch ein Ort des Zusammenkommens ist. Dieser besondere Raum, in dem wir gerade sitzen, ist unser sehr sehr großes Sitzungszimmer. Hier gibt es die Möglichkeit eines häufigen Zusammenkommens, wie zum Beispiel, dass ein anderer Sachverband, dabei-austria, das ist der Dachverband der begleitenden Hilfen, hier mit uns eine Bürogemeinschaft inne hat, beziehungsweise einen Stock tiefer die Lebenshilfe Österreich sitzt, so dass es viele Gelegenheiten gibt des Zusammenkommens und des Kooperierens. Ich betrachte es ohnehin als eine der wichtigsten Aufgaben des Österreichischen Behindertenrates, zusammen etwas zu bewegen, zusammen etwas zu bewirken und ganz ganz eng vernetzt zusammenzuarbeiten. Sodass wir viele Ideen in diesem Raum schaffen werden beziehungsweise uns viele Ideen kommen werden."

Gabriele Sprengseis: "Bei uns ist sehr Vieles neu, nicht nur der Name Österreichischer Behindertenrat, sondern auch die Domain und die Adresse. Es braucht sicherlich einiges an Zeit, bis wir bekannt sind, dass es nicht mehr die ÖAR ist sondern der Österreichische Behindertenrat. Manche denken, jetzt machen wir aus ÖAR einfach ÖBR, aber das finde ich persönlich weniger günstig, weil uns geht es genau darum zu transportieren, wer wir sind. Und wir sind der Österreichische Behindertenrat. Sich für Behindertenrat, das auszusprechen, Zeit zu nehmen, ist ganz ganz wichtig. Ich bin ja mehr eine Macherin und insofern ist es schön, dass es so viel Neues gibt. Und ich bin sicherlich ein neugieriger Mensch. Gleichzeitig braucht es schon unglaublich viel Arbeit es überall zu erklären. Es ist anstrengend. So ein Umstieg von 40 Jahre ÖAR jetzt auf Behindertenrat mit neuem Büro, neuer Adresse und neuer Präsident und ich bin auch noch fast neu, das ist wirklich eine große Umwälzung. Aber ich denke, es gibt dadurch auch sehr viele Chancen, die Behindertenpolitik in Österreich auf noch breitere Beine zu stellen und noch mehr zu erreichen für die Menschen mit Behinderungen in Österreich."
(cg)
Foto: Gebärdenwelt
Video: Gebärdenwelt