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Kurzfilm "Seppina" blickt auf 100 Jahre Gehörlosengeschichte zurück

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Von der Sprachlosigkeit zur Muttersprache
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Am 29. März 2017 fand in der Schweiz die Filmpremiere des Kinofilms "Seppina" statt. Der Kurzfilm blickt auf die Gehörlosengeschichte im Kanton Zurück und beschreibt die Entwicklung der Gebärdensprache. Idee, Drehbuch, Regie, Kamera, Produktion und Schauspiel stemmen von gehörlosen KünstlerInnen.

Inhalt:
Die gehörlose Seppina lebt vor 100 Jahre. Sie lebt in ihrer eigenen Welt und ist von der Gehörlosengemeinschaft abgeschnitten. Eines Nachts wird sie von einem Unbekannten überrascht und erhält von ihm einen Einladungsbrief. Im Brief steht, dass sie vom GSVZ – Gehörlosen- und Sportverein Zürich zum 100-Jahr-Jubiläum eingeladen ist.

Das ist ein Zeichen, dass die Gehörlosengemeinschaft Seppina vermisst. Sie solle sich beeilen, denn das Fest finde am gleichen Tag im swissotel in Zürich-Oerlikon statt. Vor lauter Freude zieht sie ihre alten Kleider und die Wanderschuhe an und packt ihren Lieblingsproviant in einen Rucksack ein.

Auf dem Land wohnend, macht sie sich zu Fuß auf den Weg nach Zürich.

Beim Link weiter unten ist der Trailer zu finden.
(cg)
Foto: Seppina
Video: Gebärdenwelt

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