Das iPhone für Gehörlose

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Der Schlüssel dazu sind die sogenannten Bedienungshilfen
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Für Apples Firmenchef Tim Cook ist Barrierefreiheit ein Menschenrecht. Aus diesem Grund sind Geräte aus dem Hause Apple mit eigenen Bedienungshilfen für Gehörlose ausgestattet. Wir zeigen Ihnen die wichtigsten Funktionen.

Apple legt großen Wert darauf, dass Menschen mit Behinderungen trotz ihrer Einschränkungen die eigenen Geräte im vollem Umfang nutzen und zum Beispiel Gehörlose mit dem iPhone auch telefonieren können. Der Schlüssel dazu sind die sogenannten Bedienungshilfen. Damit liest das iPhone alle Bildschirminhalte vor oder das Mac-Display leuchtet bei neuen Nachrichten auf. Diese nützlichen Zusatzfunktionen sind auf jedem Gerät bereits vorinstalliert. Sie benötigen keine weiteren Updates oder Downloads. Im zweiten Teil unserer Reihe widmen wir uns den Bedienungshilfen für Gehörlose und Menschen mit eingeschränktem Hörvermögen.

Gehörlose Menschen können auch mit dem iPhone und iPad telefonieren. Die Lösung: FaceTime und Gebärdensprache. Apples App für Videotelefonie ist aber nicht die einzige Lösung. Populäre Messenger wie Telegram, WhatsApp und der Facebook Messenger unterstützen ebenfalls Videotelefonie. Damit sind auch Videochats mit Android- und Windows-Nutzern möglich.

Wer kein Hörgerät hat oder taub ist, will natürlich trotzdem eingehende Nachrichten nicht verpassen. Neben der Taptic-Engine in der Apple Watch, die bei eintreffen Nachrichten auf dem iPhone kleine Vibrationen auf das Handgelenk schickt, helfen vor allem visuelle Hinweise auf Apples Geräten.
Auf dem iPhone aktivieren Sie dazu den LED-Blitz als Benachrichtigung für neue Mitteilungen. Statt eines lauten Klingeltons blitzt dann das LED-Licht der rückseitigen iPhone-Kamera bei neuen Nachrichten auf. Wer es hingegen etwas subtiler haben möchte, kann auch auf den Vibrationsalarm zurückgreifen. Diesen können Sie sogar auf die Art der eingehen Hinweise anpassen.
(aj)
Foto: ReSound
Video: Gebärdenwelt