Sign non manuals: Linguistik der Gebärdensprachen

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Sign non manuals beschreibt die Rolle nicht-manueller Elemente in Gebärdensprachen
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Reinhard Grobbauer:
Hallo! Herzlich willkommen zum zweiten Workshop SignNonmanuals. Das ist eine internationale Veranstaltung in Graz. Heute und morgen werden verschiedene Themen besprochen in Zusammenhang mit SignNonmanuals. Der heutige Vormittag diente zur Vernetzung und heute Nachmittag und den ganzen morgigen Tag geht es um das Thema SignNonmanuals. Besonders interessant ist, dass auch internationale Teilnehmer gekommen sind.

Dr. Johanna Mesh:
-- Text folgt --

Mag. Christian Stalzer:
Hallo, mein Name ist Christian Stalzer ich bin aus Graz. Ich bin in Graz aufgewachsen und da geblieben, weil ich mich hier wohl fühle.
Ich freue mich hier bei dem Workshop SignNonmanuals zu sein. Es geht um Mimik, Kopfhaltung, Augenbewegungen, Mundbewegung, Körperhaltung – das alles zu erforschen.
Ich bin kein Teil der Organisation sondern unterstütze die Arbeit. Die Hauptverantwortung hat Frau Andrea Lackner über den Gebärdenforschungsbereich mit einem Team von Mitarbeitern. Ich bin überrascht, es haben sich international ungefähr 100 Personen gemeldet, aus Amerika, Kroatien, Deutschland, Ungarn usw. Es ist ein schöner Austausch.
Das Ziel des Workshops ist es, zu forschen. Es ist in den Ländern ganz verschieden. Einige haben schon eine Sammlung von Gebärden, andere noch nicht. In Österreich ist es jetzt Zeit daran zu arbeiten. Darum wird jetzt geforscht.
Ich habe ein Linguistik Studium absolviert, aber mein Fokus liegt auf dem Gebärdensprachunterricht im Bachelor- und Masterstudium Gebärdensprachdolmetschen.
Für mich ist wichtig, dass heute das Institut für Translationswissenschaften und das Institut für Sprachwissenschaften zusammenarbeiten.
Dieser 2tägige Workshop mit seinen Präsentationen und dem Austausch dient dem Netzwerken. Das Ziel ist es, die Forschungsergebnisse zu sammeln und dann weiterzugeben, auch für den Gebärdensprachunterricht mit dem Ziel Dolmetscher auszubilden.
Es ist schön und spannend. Mal sehen wie es weiter laufen wird.

Katja Tissi:
Hallo, ich bin Katja Tissi aus der Schweiz. Ich bin hierher gekommen weil es meine Arbeit ist Dolmetscher zu unterrichten und auch in Projekten zu forschen. Bis jetzt wurde schon viel geforscht was die Handbewegungen beim Gebärden betrifft. Aber ein anderer Bereich der Kopf, die Mimik usw. da wurde noch nicht viel gemacht. Dabei gibt es auch viele Hindernisse das ist nicht einfach, zum Beispiel wie man Mimik aufschreibt. Ich bin hierhergekommen um mich auszutauschen, viele verschiedene Meinungen zu erfahren und mit dem Ergebnis dann weiterarbeiten zu können. Weil der Bereich Kopfbewegungen und Mimik sehr wichtig ist für Gebärdensprache.
(ep)
Foto: Gebärdenwelt
Video: Gebärdenwelt