Dunkle ÖBB-Geschichte erstmals im Mauthausen Memorial

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Die Ausstellung widmet sich der Rolle der Bahn
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Die dunklen Kapitel in der Geschichte der Eisenbahn in Österreich sind im heurigen Gedenkjahr seit Dienstag erstmals im Mauthausen Memorial im ehemaligen Konzentrationslager zu sehen. Die Ausstellung "Verdrängte Jahre" beleuchtet umfassend die Rolle der Bahn im Nationalsozialismus von 1938 und 1945.
Die Bahn war eine der wichtigsten Stützen des Nazisystems. Ohne sie wäre die Kriegslogistik der deutschen Wehrmacht nicht machbar gewesen. Und ohne sie wäre der systematische Mord an den europäischen Juden, Roma und Sinti, Homosexuellen, Zeugen Jehovas, politisch Andersdenkenden, Menschen mit Behindeungen und aus anderen Gründen Verfolgten sowie Kriegsgefangenen und Zwangsarbeitern nicht möglich gewesen. Drei Millionen Menschen aus fast ganz Europa wurden im Zweiten Weltkrieg mit Zügen in die Vernichtungslager des NS-Regimes transportiert.
(APA)
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