Wenn alles zu viel wird: Burnout bei Jugendlichen

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Zunahme an auffälligen Symptomen
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Der Leistungsdruck auf Jugendliche steigt. Immer häufiger behandeln Psychologen deshalb auch Teenager mit Erschöpfungssyndrom. Die Ursachen sind vielfältig. Aber was kann man dagegen unternehmen?
Ein Burnout bei meinem Kind? Für viele Eltern klingt das erstmal ungewohnt. Das Erschöpfungssyndrom assoziieren viele mit einem ausgebrannten Manager, nicht mit einer 14-jährigen Schülerin. Doch die Stressbelastungen auf Jugendliche nehmen zu, sogar Kinder im Grundschulalter werden bereits mit Erschöpfungssymptomen behandelt.
"Für Eltern ist es ungewohnt, dass auch ihr Kind depressive Stimmungen haben kann. Bei uns sind Depressionen von Kindern und Jugendlichen aber täglich Brot", erklärt der Kinder- und Jugendpsychiater Michael Schulte-Markwort.
Erschöpfungssyndrome wie Burnout tauchen bei Jugendlichen immer häufiger auf, sagen die Experten. Ein großer Faktor ist die Schule. Inklusive Hausaufgaben und Lernen kommen viele Schüler auf eine 40-Stunden-Woche, sagt Schulte-Markwort. "Die Leistungsanforderungen sind gestiegen: Viele Schüler glauben, ein Abiturschnitt über 1,5 wäre nichts mehr wert."
(APA)
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