Nicht jedes Fett ist ungesund

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Rapsöl, Leinöl und Leindotteröl zählen zu den guten Fetten
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Lange genug galt Fett als fieser Dickmacher und wurde als überflüssige Kalorienbombe verpönt. Doch dabei vergaß man, dass Fett auch richtig lange satt macht und man dadurch weniger isst. Wichtig ist aber, das richtige Fett zu wählen.
Fett an sich macht nicht fett. "Es hat zwar mehr Kalorien als Zucker, dafür aber ein hohes Sättigungspotenzial. Und das verhindert das Naschen zwischendurch", erklärt die Ernährungswissenschafterin Dagmar von Cramm. Sie plädiert dafür, gesättigte Fette durch ungesättigte zu ersetzen.
Das fängt bei Butter an. Sie könne man wunderbar durch Streichfett aus wenig Butter und viel Öl mit Omega-3-Fettsäuren austauschen. Dazu zählen Rapsöl, Leinöl und vor allem Leindotteröl, das frisch und grasig schmeckt. Statt Käse- und Wurst-Aufschnitt mit ungesunden gesättigten Fettsäuren sollten Konsumenten zu vegetarischen Aufschnitten greifen. Noch besser: Gemüse in den gesunden Ölen braten und aufs Brot legen. Ersatzweise kann man auch gleich Pesto verwenden.
(APA)
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