Shiffrin zementierte Dominanz mit Super-G-Sieg

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"Es war ein sehr schwerer Super-G. Ich habe das Risiko sehr gut dosiert"
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Etwas verspätet vielleicht, aber mit nicht zu übersehendem Symbolcharakter hat sich am Sonntag in Cortina d Ampezzo eine Wachablöse im alpinen Damen-Skisport abgebildet. Während Mikaela Shiffrin als Super-G-Siegerin strahlte, wirkte Lindsey Vonn nahe am sofortigen Rücktritt. Unter Tränen rang sie nach Worten, stellte ihre Landsfrau damit aber doch vielleicht ein letztes Mal in den Schatten.
"Es ist gut, dass eine andere Amerikanerin an der Spitze des Podiums steht", meinte die 34-jährige Vonn mit Blick auf die elf Jahre jüngere Shiffrin. Fast 15 Jahre lang hatte Vonn im Weltcup Sieg um Sieg gefeiert - in Cortina klangen ihre Worte schon sehr nach Abschied. Unterdessen schwang sich Shiffrin zur mit Abstand besten Skifahrerin der Gegenwart auf. In dieser Saison schaffte die Slalom-Queen auch den Sprung zur Seriensiegerin im Super-G - fast still und heimlich, jedenfalls ohne Drama.
(APA)
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