ÖsterreicherInnen wollen ausgeglichene Work-Life-Balance

Loading the player ...
Die Studie wurde am Montag veröffentlicht
+ - Textgröße ändern
Text drucken
Die Balance von Berufs- und Privatleben ist den Österreichern immer wichtiger. Das ist das Ergebnis des zweiten Teils der "Europäischen Wertestudie", die von der Universität Wien erhoben und am Montag veröffentlicht wurde. Arbeit verliert demnach gegenüber anderen Lebensbereichen ihre zentrale Bedeutung.
Die Geschlechtsrollenvorstellungen haben sich in den vergangenen Jahrzehnten deutlich von den traditionellen Rollenbildern entfernt. 2018 lehnen beinahe 70 Prozent der Befragten die Aussage ab, dass es die Aufgabe des Mannes sei, Geld zu verdienen und jene der Frauen, sich um die Familie zu kümmern. Allerdings sinkt zwar die Zustimmung zur Aussage, dass "ein Kleinkind wahrscheinlich darunter leidet, wenn die Mutter berufstätig ist" im Zeitvergleich markant, dennoch stimmen ihr heute noch die Hälfte der Österreicher zu (1990: 83 Prozent - 2018: 53 Prozent).
(APA)
Foto: APA
Video: APA