Tanzen ist für SeniorInnen noch besser als Fitnesssport

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Die Tanzart ist dabei weniger wichtig
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Für dieses Forschungsergebnis sind Wissenschafter in Nürnberg ausgezeichnet worden. Die Kombination aus körperlicher und geistiger Tätigkeit sei besser als gleichförmige Sportarten, ergab ihre Untersuchung. Zudem hätten Menschen, die tanzen, ein geringeres Risiko, an Altersdemenz zu erkranken.

Bei gleichförmigen Sportarten wie Walking, Schwimmen oder Fahrradfahren auf dem Heimtrainer sei das Gehirn allerdings weniger aktiv als beim Tanzen, wo man sich immer wieder neue Schrittfolgen merken müsse.


Es sei die Kombination aus körperlicher und geistiger Aktivität, die den Unterschied mache. Er gehe davon aus, dass Menschen, die häufig tanzen, ein etwa 30 Prozent geringeres Risiko für Altersdemenz haben als Nicht-Tänzer.
Welche Tanzart sie betreiben, sei dabei weniger wichtig. "Entscheidend ist, dass man nicht immer den gleichen Tanzschritt macht", sagte Müller. Außerdem müsse die Bewegung den Leuten Spaß machen. "Nicht eins ist für alle gut." Für Tanzmuffel entwickeln die Forscher daher derzeit ein individuelles Präventionsprogramm, wo sich jeder das Passende aussuchen kann.


Für seine Studie wird das Magdeburger Zentrum in diesem Jahr mit dem Theo-und-Friedl-Schöller-Preis ausgezeichnet. Mit 20.000 Euro ist er eine der am höchsten dotierten Auszeichnungen in der Altersmedizin.
(APA)
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