Tiroler stimmten gegen Olympia-Bewerbung

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58,43 Prozent der Tiroler stimmten ab.
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Die Tiroler haben bei der Volksbefragung am Sonntag nach dem vorläufigen Endergebnis mehrheitlich gegen eine Bewerbung Tirols/Innsbrucks für Olympische Winterspiele 2026 gestimmt. 46,65 Prozent der Bevölkerung votierten mit "Ja", während 53,35 Prozent beim "Nein" ein Kreuz machten.

In Innsbruck fiel das Ergebnis mit 32,59 zu 67,41 Prozent deutlich gegen eine Bewerbung aus.
58,43 Prozent der Tiroler schritten für die Volksbefragung, die zeitgleich mit der Nationalratswahl stattfand, zu den Urnen.

Während in ländlichen Regionen die Bevölkerung eher für eine Bewerbung stimmte, zeichnete sich in den Städten ein anderes Bild ab.
Am eindeutigsten fiel das Ergebnis in der Silberstadt Schwaz aus, hier votierten 60,26 Prozent der Wahlberechtigten mit einem "Nein".

Anders stimmten jedoch die Bürger jener Gemeinden, die im Angebot von Tirol/Innsbruck als Austragungsorte für die Bewerbe vorgesehen waren. Drei der vier möglichen Austragungsorte - ohne Innsbruck - haben, teilweise mit großen Mehrheiten, für eine Bewerbung gestimmt. Einzig die Gemeinde Silz, zu der der Skiort Kühtai gehört, war gegen eine Bewerbung. In Hochfilzen votierten 80,71 Prozent der Bevölkerung für eine Bewerbung. Auch in St. Anton und Seefeld stimmten die Tiroler mit 85,12 Prozent bzw. 65,40 Prozent mit "Ja".
(APA)
Foto: APA
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