ÖFB-Frauen erwarten in WM-Quali serbisches "Überraschungsei"

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Für Österreichs Frauen-Fußball-Nationalteam fällt heute Dienstag der Startschuss in der WM-Qualifikation. Beim Auswärtsspiel in Serbien will das ÖFB-Team mit veränderter Spielanlage an die Sommer-Erfolge der EM anschließen. Der Gegner ist ein unbeschriebenes Blatt. Teamchef Dominik Thalhammer meint: "Serbien ist ein Überraschungsei, man weiß nicht genau, was drinnen steckt.“

Spätestens seit dem Vorstoß ins Halbfinale der EM-Endrunde in den Niederlanden ist die Thalhammer-Elf in Serbien Favorit. "Die Rollen sind anders verteilt", sagte Torjägerin Nina Burger: "Wir werden vielleicht in der Defensive nicht so sehr gefordert sein wie etwa bei der EM gegen Frankreich. Und offensiv müssen wir Lösungen finden, uns da durch zu kombinieren."

Nicht zur Verfügung steht zum Auftakt Teamkapitänin Viktoria Schnaderbeck aufgrund einer entzündeten Sehne. Lisa Makas fehlt wegen ihres in den Niederlanden gerissenen Kreuzbandes noch länger. Statt dem etablierten Duo sind Adina Hamidovic sowie Spanien-Legionärin Katharina Aufhauser von Huelva dabei.

Nur die sieben Gruppensieger qualifizieren sich neben Gastgeber Frankreich direkt für die WM-Endrunde im Sommer 2019. Die vier besten Gruppenzweiten ermitteln in zwei Play-off-Runden den letzten europäischen Teilnehmer. Österreichs Frauen treffen neben Serbien auf Spanien, Israel und Finnland. Die Gruppe sei keine leichte, sagt Freiburg-Legionärin Puntigam. "Spanien ist sicher Favorit. Wir hoffen aber, den zweiten Platz zu festigen und die Spanierinnen ärgern zu können."
(APA)
Foto: APA
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