Studie zeigt Nutzen der Ausbildungspflicht

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Viele positive Effekte der Maßnahme schon jetzt erkennbar
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Seit Sommer 2017 gilt in Österreich die Ausbildungspflicht. Jugendliche müssen bis zum 18. Geburtstag eine weiterführende Schule besuchen oder alternative Ausbildung machen. Dem Staat bringt das langfristig viel Geld und potenziell mehr soziale Gerechtigkeit, zeigen IHS und Österreichisches Institut für Berufsbildungsforschung (öifb) in einer Studie. Sie fordern aber auch Nachbesserungen.
Wer nur die Pflichtschule abgeschlossen hat, wird öfter und länger arbeitslos, hat mehr Gesundheitsprobleme und scheidet früher aus dem Berufsleben aus. 1,8 Millionen Euro an zusätzlichen Kosten entstehen dem Staat dadurch über die gesamte Lebensdauer, verweist man im Sozialministerium auf eine Studie der EU-Kommission.
(APA)
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