Dem Hirn beim Lernen für Prüfungen Abwechslung bieten

Loading the player ...
"Wer einfach daraufloslernt, bei dem besteht die große Gefahr, sich zu verzetteln"
+ - Textgröße ändern
Text drucken
Sieben Prüfungen in zwei Wochen und eine Projektarbeit steht auch noch an: In solchen Phasen hilft Studenten und Lehrlingen eine gute Lernstrategie. Wie die aussieht? Drei Experten geben Tipps.
Vor der Prüfung ist nach der Prüfung: In der Klausurenphase oder kurz vor dem Abschluss kommen viele ins Schwitzen - egal ob Studierende, Azubis oder Berufsschüler. Dabei gilt es, besonders in diesem Zeitraum einen kühlen Kopf zu bewahren und sich nicht verrückt zu machen.
Wie das am besten geht? Mit guten Lernstrategien. Dazu gehört, sich erst einmal einen Überblick über den Stoff zu verschaffen. "Wer einfach daraufloslernt, bei dem besteht die große Gefahr, sich zu verzetteln", sagt der Lerncoach und Buchautor Martin Krengel.
Grundsätzlich gilt: Dem Gehirn hilft es, wenn Verbindungen und Assoziationen hergestellt werden. Bereits Bekanntes lässt sich leichter erinnern und einprägen. Sehr wichtig sei es, den Lernstoff zunächst einmal logisch zu gliedern, optimalerweise mit möglichst vielen Verknüpfungen zu bereits bestehendem Wissen, sagt daher Werner Heister. Er ist Professor an der Hochschule Niederrhein und hat ein Buch zum Thema geschrieben.
(APA)
Foto: APA
Video: APA