So erkennen Eltern Spiele-Sucht

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Kinder suchen sich dann in der Spielwelt, was sie anderswo nicht finden
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Videospiele können süchtig machen - auch Kinder und Jugendliche. Für die Sucht gibt es mehrere Merkmale, erklärt die Webseite Klicksafe.de. Dazu gehört zum Beispiel, wenn sich Kinder gedanklich nur noch mit dem Spiel beschäftigen oder es nutzen, um negative Erlebnisse wie Stress oder schlechte Noten zu verdrängen.
Dazu kommen andere typische Symptome - Entzugserscheinungen, Kontrollverlust und Rückfälle etwa. Problematisch wird es, wenn drei dieser Merkmale über einen längeren Zeitraum anhalten. Um das Verhalten ihres Kindes zu prüfen, gibt es Checklisten und Selbsttests im Internet.
Allerdings ist nicht jede exzessive Spielerunde gleich der Weg in die Sucht - sondern vielleicht auch nur Begeisterung für ein neues Spiel, erklärt die Initiative "Schau hin! Was dein Kind mit Medien macht". Und wenn aus der Begeisterung wirklich Sucht wird, steckt dahinter meist mehr: Kinder suchen sich dann in der Spielwelt, was sie anderswo nicht finden, Freunde oder Anerkennung etwa.
(APA)
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