Kampf um Frauenrechte

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Das Wahlrecht für Frauen wurde 1918 eingeführt
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Heute dürfen Frauen in Österreich wählen und gewählt werden. Das allgemeine und gleiche Wahlrecht ist in der österreichischen Verfassung festgeschrieben. Auch die Gleichheit vor dem Gesetz und die tatsächliche Gleichstellung von Mann und Frau stehen in der Verfassung und sind damit Grundbausteine unserer Gesellschaft. Dass Frauen dieselben Rechte haben wie Männer ist aber erst seit weniger als 100 Jahren der Fall.
Frauen waren über Jahrhunderte hinweg rechtlich viel schlechter gestellt als Männer. Erst gegen Ende des 18. Jahrhunderts begann sich das langsam zu ändern, als die Bevölkerung für mehr bürgerliche Rechte zu kämpfen begann. Die Forderungen der Französischen Revolution von 1789 „Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit“ galten für alle Menschen, also auch für Frauen.
Mitte des 19. Jahrhunderts begannen sich Frauen in Österreich zu organisieren, um für ihre Rechte einzutreten. Die wichtigsten Ziele der Frauenbewegung waren, dass Frauen auch ein Recht darauf haben, arbeiten zu gehen und ihr eigenes Geld zu verdienen, dass sie ein Recht auf Bildung haben und natürlich, dass sie das Wahlrecht bekommen. Wichtige Schritte waren die Zulassung von Frauen an österreichischen Universitäten im Jahr 1897 und die Einführung des Wahlrechts für Frauen 1918.
Ende der 1960er Jahre setzten sich Frauen immer mehr für Selbstbestimmung ein. Eine zentrale Forderung war das Recht auf Schwangerschaftsabbruch, das seit 1975 gesetzlich verankert ist. Frauenbewegungen von heute beschäftigen sich u.a. mit Geschlechterrollen und mit der Umsetzung der Frauenrechte im gesellschaftlichen Alltag. Das Bundesministerium für Bildung und Frauen unterstützt sie dabei.

Text: www.demokratiewebstatt.at
(ep)
Foto: Thorben Wengert / pixelio.de
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