Bildungschancen in Österreich bei Jugend schlecht verteilt

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Bildungschancen sinken nach Volksschule
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In reichen Nationen sind Kinder beim Zugang zu guter Bildung oft stärker wegen ihrer Herkunft benachteiligt als in weniger wohlhabenden Ländern. In dem Bericht des UNICEF-Forschungsinstituts Innocenti in Florenz schneidet Österreich bei der Verteilung der Bildungschancen in Vor- und Volksschule gut ab, bei den 15-Jährigen sieht es schlechter aus.
Für den Bericht wurde in 41 EU- und OECD-Ländern der Zusammenhang zwischen der Leistung der Kinder und Faktoren wie Beruf der Eltern, Migrationshintergrund, Geschlecht und Schulsystem verglichen. Als Indikator für die Bildungsgerechtigkeit dient bei den Jüngsten die Prozentzahl der Vorschulbesuche. Durch das verpflichtende Kindergartenjahr schneidet Österreich in der frühkindlichen Förderung mit 99,2 Prozent sehr gut ab. Bei den Zehnjährigen und 15-Jährigen ist die Ungleichheit bei der Lesekompetenz entscheidend, Kriterium ist der Unterschied zwischen den besten und den schlechtesten zehn Prozent der getesteten Schüler
(APA)
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