Leistungssport bei Kindern: Für Ausgleich sorgen

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Kinder sollten mehrere Sportarten ausprobieren
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Sport ist für Kinder gut und wichtig. Treibt ein Kind eine Sportart allerdings sehr intensiv, kann die Belastung zu einseitig sein, warnt der deutsche Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ). Ein Beispiel: Spielt ein Heranwachsender mehr als sechs Stunden pro Woche intensiv Fußball, kann das zu O-Beinen führen.
Bei angehenden Leistungssportlern gelte es deshalb, frühzeitig auf einen Ausgleich zu achten. Dafür kämen Gangtraining, geeignete Dehnübungen oder auch Einlagen für die Schuhe infrage, erläutert Hermann Josef Kahl vom BVKJ. Eltern können sich dazu von ihrem Kinder- und Jugendarzt oder einem Orthopäden beraten lassen.
Um eine einseitige Überbelastung zu vermeiden, sei es aus ärztlicher Sicht generell ratsam, dass Kinder mehrere verschiedene Sportarten betreiben - und sich nicht ganz so früh einer einzigen Disziplin verschreiben, sagt Kinder- und Jugendarzt Kahl.
(APA)
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