WFD Kommentar zum UN-Menschenrechtskomittee

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Gehörlose Kinder haben ein Recht auf gleiche Chancen
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Das UN-Menschenrechtskomittee in Genf (Schweiz) hat im März 2018 die Allgemeine Bemerkung Nr. 6 zum Thema "Gleichstellung und Nicht-Diskriminierung" veröffentlicht.
Während der Entwurfsphase hat der Menschenrechtsausschuss der Vereinten Nationen aufgerufen, Kommentare zu schreiben. Der WFD hat ein Kommentar aus der Perspektive gehörloser Menschen geschrieben und an den Menschenrechtsausschuss geschickt. Dieser Kommentar wurde nun übernommen und scheint unter Punkt 65 auf: "65. Um zu gewährleisten, dass gehörlose Kinder im Schulunterricht gleiche Chancen und keine Diskriminierung vorfinden, müssen sie in Gebärdensprache von gehörlosen Lehrkräften (peers) und gehörlosen erwachsenen Role-Models unterrichtet werden.Gehörlose Kinder werden vom Schulunterricht ausgeschlossen, wenn ihre Lehrkräfte über keine Gebärdensprachkompetenz verfügen und die Schulumgebung nicht barrierefrei ist. Das wird daher als diskriminierend angesehen.
Der Ausschuss fordert die Vertragsstaaten auf, sich bei der Durchführung von Maßnahmen zur Erfüllung ihrer Verpflichtungen aus den Artikeln 5 und 24 laut Allgemeine Bemerkung Nr. 4 (2016) zum Recht auf inklusive Bildung leiten zu lassen."
Wenn ihr mehr zu dem Thema wissen wollt, unten findet sich der Link zur allgemeinen Bemerkung Nr. 4 "Recht auf Inklusive Bildung"

Text:Lukas Huber
(ep)
Foto: Michael Hermsdorf / pixelio.de
Video: Gebärdenwelt