Rassismus und Vorurteile

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Bei Diskriminierung spielen Vorurteile häufig eine Rolle
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Stell dir vor, du gehst mit einer Freundin ins Kino. Als ihr die Kinokarten kaufen wollt, schaut die Kartenverkäuferin euch an und sagt: „Die Blonde darf aber nicht rein.“ Als ihr fragt, wieso, heißt es:„Die Blonden sind immer so laut und stören.“
Was würdest du sagen? „Voll unfair!“ Oder „Das stimmt nicht! Sie kennen sie doch gar nicht!“?
Genau! Was da gerade deiner blonden Freundin passiert ist, ist eine ungerechte Behandlung durch die Verkäuferin. Sie hat offenbar Vorurteile gegenüber Menschen mit blonden Haaren.
Ein anderes Wort für so eine Benachteiligung ist Diskriminierung.
Vorurteile:
Bei Diskriminierung spielen Vorurteile häufig eine Rolle. Manche Menschen haben bestimmte Bilder von anderen, von ganzen Gruppen im Kopf und eine (meist schlechte) Meinung über sie, ohne sie eigentlich zu kennen.
Ein Urteil, das man über jemanden hat, bevor man ihn oder sie kennt, nennt man deswegen Vor-Urteil.
Typische Vorurteile beginnen oft so: „Frauen sind …“, „Afrikaner sind …“, „Juden sind …“ oder eben „Blonde sind …“
Gründe für Diskriminierung:
Es lassen sich theoretisch unzählige „Gründe“ für eine Diskriminierung finden. Der eigentliche Grund hat aber nichts mit der Körpergröße, der Sprache, den Haaren oder sonst welchen Eigenschaften der Betroffenen zu tun!
Menschen, die andere abwerten, tun dies oft, um sich selbst „besser“ zu fühlen, oder um manche Menschen, von bestimmten Bereichen des Lebens auszuschließen.

Text: Demokratiewebstatt.at
(ep)
Foto: www.postkarte-verschicken.de - Axel Müller / pixe
Video: Gebärdenwelt