Medienanalyse über die Darstellung benachteiligter Kinder und Jugendlicher

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Medien sollten thematisch breiter über Kinderarmut berichten.
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In Österreich leben 289.000 Kinder und Jugendliche in Haushalten unter der Einkommensarmutsgrenze. Aus Studien ist bekannt, dass je früher, je schutzloser und je länger Kinder der Armutssituation ausgesetzt sind, desto stärker die negativen Auswirkungen in deren späterem Leben sind.
Die Volksanwaltschaft und Armutskonferenz kamen bei ihrer Medienanalyse zu einigen spannenden Ergebnissen. Unter anderem wird das Thema Charity gerne von den Medien behandelt, jedoch werden hier nur Kinder und Jugendliche ohne Migrationshintergrund gezeigt.
Meistens wird sich auch auf die Defizite konzentriert, positive Berichterstattung findet nur in drei Prozent der untersuchten Fälle statt.
Die Gender Gap ist schon bei Kindern präsent, es wird häufiger über Jungen als Mädchen berichtet.
Empfohlen wird, die Berichterstattung sachlicher durchzuführen und auch sozial benachteiligten Minderjährigen mehr Aufmerksamkeit zu schenken.
Den Link zu dem Bericht findet ihr unten.
(ep)
Foto: S.v.Gehren / pixelio.de
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