Der kleine Affe und der Mond (2/4)

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"Piep, piep, wer bist du den", fragte das Vögelchen.
"Du siehst lustig aus. Mit deinem runden Gesicht, deinen Ohren - seitlich am Kopf und deinen vier Beinen. Du scheinst auch keine Federn zu haben!" bemerkte das Vögelchen.

Das Äffchen kletterte näher zum Loch und sprach: "Ich bin der kleine Affe - und die 4 Beine sind genau genommen 2 Arme und 2 Beine. Du hast 2 Flügel und 2 Beine. Und ja, wir Affen haben ein Fell und keine Federn. Das Fell ist kuschelweich! Magst du es anfassen?"

Der Vogel schlüpfte aus seinem Baumloch: "Ja klar" piep piep, "das interessiert mich!" sagte er und stupste mit seinem Schnabel den Arm des Äffchens an.

"Uji, kuschelig, fast so wie mein kuscheliges Kuschelnest."

Das Vögelchen fragte: "Lebst du auch hier auf den Bäumen?"

Der Affe antwortete: "Ja, auf den Bäumen schlafe und esse ich. Somit ist mein Lebesraum auf den Bäumen hier. Dennoch bin ich ab un zu unten auf dem Boden."

"Dort spiele ich mit den Blättern und den umherliegenden Bäumen und Ästen. Ich balanciere auch gerne!
Als ich klein war, trug mich meine Mama auf dem Rücken. Von dort aus schaute ich den großen Affen zu.
So wie meine Vater auch, bewegen diese die Bäume mit ihrem Gewicht hin und her. Sie schaukeln so lange, bis sie einen tollen Ast erreichen. Dort klettern sie dann hinüber. So kommen wir Orange Utans, so heißen wir Affen genau genommen, von Baum zu Baum. Bei meiner Mama auf dem Rücken macht mir das einen riesen Spaß."


(Eine Geschichte von Bianca Winter mit Gemälden von Judith Mayer, Verlag WinterZauber)
(cg)
Foto: Gebärdenwelt
Video: Gebärdenwelt